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Hier werden einige psychosomatischen Fachkliniken vorgestellt, welche auch Angstbehandlung anbieten.
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Median Klinik für Rehabilitation Bad Salzuflen Depressiven-Erkrankungen, Burnout-Erkrankungen Forsthausweg 1 |
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Psychosomatische Fachklinik Bad Pyrmont Bulimie, Magersucht, PTSD, Depression Schlafstörungen, Angststörungen , Schmerzen Zwangsstörung, Adipositas III Bombergallee 10 |
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Psychosomatische Fachklinik Bad Dürkheim Depressionen, Angststörungen und Zwangsstörungen Traumatisierungsfolgen (PTSD) und anderen psychoreaktiven Störungen, Persönlichkeitsstörungen, Anorexia nervosa (Magersucht), Bulimia nervosa (Ess-Brech-Sucht), Binge eating disorder, Adipositas permagna, anderen psychosomatischen Krankheiten wie z.B. entzündlichen Darmerkrankungen, Asthma bronchiale, Hypertonie, somatoformen (funktionellen) Störungen aller Organsysteme und chronischen Schmerzsyndromen (z. B. Spannungskopfschmerzen, Migräne, Rückenschmerzen), sexuellen Identitäts-, Funktions- und Verhaltensstörungen, psychischen Störungen im Zusammenhang mit schweren körperlichen Erkrankungen oder Behinderungen, Aufmerksamkeits/Hyperaktivitätsstörungen (ADS), Impulskontrollstörungen (z. B. Kaufsucht, Spielsucht, Kleptomanie, Trichotillomanie etc.), Krankheitsbewältigung von psychotischen Erkrankungen Kurbrunnenstraße 12 |
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Medzinisch-psychosomatische Klinik Roseneck Essstörungen, Magersucht, Bulimia nervosa,
psychogene Adipositas , Chronischer Tinnitus Am Roseneck 6 |
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Medizinisch-Psychosomatische Klinik Bad Bramstedt Panikstörung , Soziale Phobie , Posttraumatische
Belastungsstörung (PTSD) Generalistisierte Angststörung Birkenweg 10 |
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Rehaklinik Bad Gandersheim Roswithaklinik Adipositas (krankhaftes Übergewicht) Hildesheimer Straße 6 |
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Hardtwaldklinik II - Bad Zwesten Neurotische Störungen Depressionen, Konversionsstörungen, Zwänge, Angst- und Panikstörungen, Hypochondrie Anpassungsstörungen Konflikt-, Verlust- und Trauerreaktionen Somatoforme Störungen Funktionsstörungen des Herz-Kreislauf-Systems, des Gastro-Intestinalsystems, des Muskulatur. Hardtstraße 32 |
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Vogelsbergklinik Angst Jean-Berlit-Str. 31 |
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Fachklinik Hochsauerland Angststörungen Zu den drei Buchen 2 |
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Klinik am schönen Moos Adipositas, Akute Belastungsreaktion ("seelischer
Schock") Am schönen Moos 7 |
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Parkland Klinik Depressionen, Angsterkrankungen, Panikstörung,
Zwangserkrankungen, histrionische Erkrankungen Anorexie, Bulimie, Binge
Eating Disorder, Adipositas Im Kreuzfeld 6 |
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Weissenstein-Klinik - St. Blasien - Schwarzwald Wir behandeln Menschen mit: Johann-Rothmeier-Str. 14 |
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Rothaarklinik Durch Belastungssituationen verursachte psychische
Krisen und Erschöpfungszustände (z.B. reaktive Depression) Am Spielacker 5 |
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Betroffene berichten Pamela, 42 J. Hannover Ich war zweimal via Kurantrag und nenne keinen Kliniknamen, weil es mein persönlicher Eindruck ist. Ich habe mir die Kliniken selbst ausgesucht, weil mir die Indikation ja bekannt war und das Therapiekonzept konnte ich beurteilen. Ich beschränke mich mal auf eine Klinik, obwohl die andere besser war, aber da kann ich nur etwas das Therapiekonzept bei Traumatisierungen berichten. Ich bat beide Male um ein ambulantes Vorgespräch um sicher zu gehen, dass hinterher nichts passiert, womit ich nicht einverstanden war. Das würde ich jedem empfehlen. Die Option hat man, die Kliniken versuchen bei klarer Indikation aber abzuwiegeln, dass das nicht nötig sei. Das muss man auch realistisch sehen, die Kostenübernahme wollen sie alle und da wird schon mal geflunkert Auch würde ich raten den Schutzraum abzuchecken, ob die Versorgung ausreicht. Patienten die abends sehr unruhig und ängstlich sind haben es da etwas ungünstig gehabt und es könnte zu anstrengend werden. Aufgefallen ist mir auch, das viel mit Einzelzimmern nicht klarkamen. Auch das sollte man im Vorfeld klären. In Klinik 1 bin ich Ende 97 gegangen. Meine Einweisungsdiagnose war Panikstörung mit Agoraphobie und ich hatte ein Jahr Tavor genommen und wurde trotzdem aufgenommen. Es war eine verhaltensth. Klinik, die aber auch analytische Gruppen angeboten hat. Die Ausstattung war gut. Es gab nur Einzelzimmer mit TV und Telefon und die waren recht nett eingerichtet. Das zusätzliche Freizeitangebot waren Wanderungen, Tanzabende in der umliegenden Umgebung und kreative Veranstaltungen. Schwimmbad, Sauna und Tischtennis, sowie eine Cafeteria waren auch vorhanden. Die Cafeteria hatte bis 22:00 Uhr geöffnet und da war immer etwas los. Am Ankunftstag empfing mich eine Mitpatientin (Patin) die mich durch die Klinik führte und mir alles zeigte. Dann kam die körperliche Untersuchung und am nächsten Tag "Blut und Urin"und später kam noch ein EKG dazu. Meine Bezugstherapeutin habe ich am 2. Tag kennengelernt. Mein Therapiekonzept nach der Anamese sah dann so aus: Tiefenpsychologische Gruppe, Körperwahrnehmung, Ergotherapie. Ausschleichen des Tavors, was auch ohne Probleme in 6 Wochen klappte. Das Angstprogramm brauchte ich nicht mitzumachen. Höhenängstler mussten auf der Feuerleiter das Klinikgebäude hoch. Sozialphobiker mussten im Winter in der Innenstadt einer Hauptstadt marktschreierisch irgendein Sommerprodukt anbieten und Klaustrophobiker wurden in der Klinik in einen kleinen dunklen Raum eingeschlossen. Das gliederte sich so ein bisschen ans Dornier-Konzept an und ging so in Richtung Reizüberflutung. Panikpatienten wurden mittels Hardcore-Sport in "Herzinfarktnähe" getrieben, um zu lernen dass die gegenwärtigen Symptome vom Sport kommen. Daneben gab es das klassische Expositionsprogramm in der Stadt. Die Wege eines jeden Einzelnen trennten sich zwar, aber ein Therapeut war anwesend. Dann gab es noch Theorie nach Jörg Margraf und mehr weiss ich von dem Angstprogramm nicht. Mehr so geeignet für Patienten die noch nicht sehr viel theor. Erfahrung haben Die tiefenpsychol. Gruppen waren 3 x wöchentlich für 1,5 Std, also sehr effektiv. Die Einzelterapie waren 1 - 2 x wö. je 30 Min. Unterm Strich war man bis 16:00 Uhr recht gut ausgelastet und dann begann der Abend. Patienten mit vorwiegend Panik am Abend sahen immer zu, dass sie sich bei anderen Patienten verkriechen konnte. Es gab nur eine Nachtschwester ohne Zusatzausbildung Psychotherapie und einen diensthabenden Arzt/Ärztin. Ich bemühte bei Panik einmal die Schwester und die rief die Ärztin an und die sagte am Telefon: geben sie ihr eine Atosil und das wars. Ich habe seitdem niemanden abends mehr "belästigt" und mich auch bei den anderen verkrochen. Das dürfte heute wohl nicht mehr so sein - hoffe ich. Es gab sehr viel Langeweile, allerdings gab es auch interessante Momente. Je nachdem wie jeder mit Langeweile umgehen kann. Wer nicht sehr anschlussfreudig oder unternehmungslustig war, sass oft allein im Zimmer rum. Das Freizeitprogramm war aber ausreichend und man konnte bis 22:30 Uhr das Haus verrlassen. Was habe ich da gelernt ? Ich habe viel gemacht so im agoraphobischen Bereich und habe in den Gruppen viel über mich erfahren. Ich habe mehrmals Zusammenbrüche bei Erzählungen anderer bekommen und es erhärtete sich der Verdacht einer Traumatisierung als Ursache für die Panik. So hatte ich also erstmals die Möglichkeit einen anderen Therapieweg zu gehen als gehabt. Sogesehen war der Aufenthalt am Ende doch recht erfolgreich. |
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