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Hier werden einige psychosomatischen Fachkliniken vorgestellt, welche auch Angstbehandlung anbieten.

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Median Klinik für Rehabilitation Bad Salzuflen
Klinik Flachsheide

Depressiven-Erkrankungen, Burnout-Erkrankungen
Psychogene Essstörungen, Internistische Psychosomatik
Angststörungen, Schmerz
Tinnitus/Ohrgeräusche, Orthopädische Psychosomatik
Posttraumatisches Belastungssyndrom

Forsthausweg 1
D-32105 Bad Salzuflen
Telefon: 0 52 22 - 39 88 14


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Psychosomatische Fachklinik Bad Pyrmont

Bulimie, Magersucht, PTSD, Depression

Schlafstörungen, Angststörungen , Schmerzen

Zwangsstörung, Adipositas III

Bombergallee 10
31812 Bad Pyrmont
Fon 05281/619-0 Fax 05281/619-666


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Psychosomatische Fachklinik Bad Dürkheim

Depressionen, Angststörungen und Zwangsstörungen Traumatisierungsfolgen (PTSD) und anderen psychoreaktiven Störungen, Persönlichkeitsstörungen, Anorexia nervosa (Magersucht), Bulimia nervosa (Ess-Brech-Sucht), Binge eating disorder, Adipositas permagna, anderen psychosomatischen Krankheiten wie z.B. entzündlichen Darmerkrankungen, Asthma bronchiale, Hypertonie, somatoformen (funktionellen) Störungen aller Organsysteme und chronischen Schmerzsyndromen (z. B. Spannungskopfschmerzen, Migräne, Rückenschmerzen), sexuellen Identitäts-, Funktions- und Verhaltensstörungen, psychischen Störungen im Zusammenhang mit schweren körperlichen Erkrankungen oder Behinderungen, Aufmerksamkeits/Hyperaktivitätsstörungen (ADS), Impulskontrollstörungen (z. B. Kaufsucht, Spielsucht, Kleptomanie, Trichotillomanie etc.), Krankheitsbewältigung von psychotischen Erkrankungen

Kurbrunnenstraße 12
67098 Bad Dürkheim
Zentrale: 01803-244181-0


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Medzinisch-psychosomatische Klinik Roseneck

Essstörungen, Magersucht, Bulimia nervosa, psychogene Adipositas , Chronischer Tinnitus
Angsterkrankungen und soziale Phobie, Zwangserkrankungen
Körperliche Erkrankungen mit seelischen Auswirkungen
Depressionen unterschiedlicher Genese
Chronische Schmerzerkrankungen
Psychosomatische Erkrankungen des Magen-Darm-Traktes/Reizdarm
Psychosomatische Hauterkrankungen
Persönlichkeitsstörungen
chronische Schlafstörungen
Posttraumatische Störungen, Belastungsreaktionen

Am Roseneck 6
83209 Prien am Chiemsee
Telefon 08051 68-0


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Medizinisch-Psychosomatische Klinik Bad Bramstedt

Panikstörung , Soziale Phobie , Posttraumatische Belastungsstörung (PTSD) Generalistisierte Angststörung
Adipositas und Binge-Eating-Disorde , Anorexia nervosa , Bulimia nervosa
Zwangserkrankungen
Chronische nichtorganisch bedingte Insomnie
Neurologische Störungsbilder
Schmerzstörungen
Depression, Burn-out
Chronischer Tinnitus und Morbus Ménière
Persönlichkeitsstörungen; Somatoforme Störungen

Birkenweg 10
D - 24576 Bad BramstedtTelefon:
(0 41 92) 5 04 - 0


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Rehaklinik Bad Gandersheim Roswithaklinik

Adipositas (krankhaftes Übergewicht)
Depressionen
Chronischer Schmerz
Chronisch-komplexer Tinnitus
Selbstsicherheitsprobleme
Angststörungen

Hildesheimer Straße 6
37581 Bad Gandersheim
Telefon (0 53 82) 74-0


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Hardtwaldklinik II - Bad Zwesten

Neurotische Störungen Depressionen, Konversionsstörungen, Zwänge, Angst- und Panikstörungen, Hypochondrie Anpassungsstörungen Konflikt-, Verlust- und Trauerreaktionen Somatoforme Störungen Funktionsstörungen des Herz-Kreislauf-Systems, des Gastro-Intestinalsystems, des Muskulatur.

Hardtstraße 32
34596 Bad Zwesten
Telefon (0 56 26) 88-0


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Vogelsbergklinik

Angst
Depressionen
Trauma
Esstörungen
Schmerz

Jean-Berlit-Str. 31
36355 Grebenhain
TEL 06643 / 701-0


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Fachklinik Hochsauerland

Angststörungen
Depressionen und Anpassungsstörungen
Somatoforme Störungen
Essstörungen
Persönlichkeitsstörungen

Zu den drei Buchen 2
57392 Schmallenberg - Bad Fredeburg
Fon : 0 29 74/73-0


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Klinik am schönen Moos
Fachklinik für Psychosomatische Medizin und Psychotherapie

Adipositas, Akute Belastungsreaktion ("seelischer Schock")
Angststörungen, Anpassungsstörungen, Borderline-Störungen
Burn-Out, Depressive Störungen, Chronische Erschöpfungssyndrome
Essstörungen, Familienpsychosomatik mit Mutter-Kind-Station
Frauenspezifische Psychosomatik, Internistische Psychosomatik
Krisenintervention, Mobbingberatung, Neurodermitis
Persönlichkeitsstörungen, Psychoonkologie, Psychosomatik der 2. Lebenshälfte, Seelisch bedingte Körperbeschwerden, Chronische Schmerzerkrankungen, Trauerbewältigung, Traumabehandlung

Am schönen Moos 7
88348 Bad Saulgau
Telefon 07 581 - 507 0


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Parkland Klinik
Fachklinik für Psychosomatik und Psychotherapie

Depressionen, Angsterkrankungen, Panikstörung, Zwangserkrankungen, histrionische Erkrankungen Anorexie, Bulimie, Binge Eating Disorder, Adipositas
Persönlichkeitsstörungen, Anpassungsstörungen, posttraumatische Belastungsstörung, Burn Out-Syndrom, Mobbing, Konflikt- und Verlustreaktionen, Somatoforme Störungen,
psychovegetative Reaktionen in verschiedenen Organsystemen, somatoforme Schmerzstörung entzündliche Darmerkrankungen (Morbus Crohn, Colitis ulcerosa), Magen- und Zwölffingerdarmgeschwür, essentielle Hypertonie, Asthma bronchiale, manche neurologische Erkrankungen und Hauterkrankungen

Im Kreuzfeld 6
34537 Bad Wildungen-Reinhardshausen
Telefon: 0 56 21 / 7 06-0


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Weissenstein-Klinik - St. Blasien - Schwarzwald
Fachklinik für Psychosomatische Erkrankungen

Wir behandeln Menschen mit:
Affektiven Störungen
Neurotischen, Belastungs- und somatoformen Störungen
Verhaltensauffälligkeiten mit körperlichen Störungen
Persönlichkeits- und Verhaltensstörungen
(nicht-akuten) Psychiatrischen Erkrankungen
Körperlichen Erkrankungen mit erschwerter Krankheitsverarbeitung (psychisch und sozial)

Johann-Rothmeier-Str. 14
79837 St. Blasien
Tel. 0 76 72 / 482 - 0

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Rothaarklinik
Fachklinik für psychosomatische Medizin

Durch Belastungssituationen verursachte psychische Krisen und Erschöpfungszustände (z.B. reaktive Depression)
Neurosen (z.B. Phobien, Zwänge, Angst und Panik, Depressionen)
Probleme der Krankheitsverarbeitung
Hauterkrankungen (z.B. Neurodermitis, Psoriasis vulgaris, Urtikaria, Artefakterkrankungen, schwere Akneformen, besondere Formen des Haarausfalls)
Psychovegetative Erkrankungen und funktionelle Störungen der Muskulatur und des Skelettsystems, der Atmungsorgane, des Herz-Kreislauf-Systems, des Magen-Darmtraktes und der Sexualität
Essstörungen (Anorexia nervosa, Bulimie, extremes Übergewicht)
Persönlichkeitsstörungen (z.B. narzisstische Störungen und Borderline-Störungen)
Psychosen, soweit sie nicht auf die Behandlung in einem geschlossenen Bereich angewiesen sind
Erkrankungen und Krisen älterer Menschen

Am Spielacker 5
57319 Bad Berleburg
Tel. +49 (0) 2751-83-0


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Betroffene berichten

Pamela, 42 J. Hannover

Ich war zweimal via Kurantrag und nenne keinen Kliniknamen, weil es mein persönlicher Eindruck ist. Ich habe mir die Kliniken selbst ausgesucht, weil mir die Indikation ja bekannt war und das Therapiekonzept konnte ich beurteilen. Ich beschränke mich mal auf eine Klinik, obwohl die andere besser war, aber da kann ich nur etwas das Therapiekonzept bei Traumatisierungen berichten.

Ich bat beide Male um ein ambulantes Vorgespräch um sicher zu gehen, dass hinterher nichts passiert, womit ich nicht einverstanden war. Das würde ich jedem empfehlen. Die Option hat man, die Kliniken versuchen bei klarer Indikation aber abzuwiegeln, dass das nicht nötig sei. Das muss man auch realistisch sehen, die Kostenübernahme wollen sie alle und da wird schon mal geflunkert

Auch würde ich raten den Schutzraum abzuchecken, ob die Versorgung ausreicht. Patienten die abends sehr unruhig und ängstlich sind haben es da etwas ungünstig gehabt und es könnte zu anstrengend werden. Aufgefallen ist mir auch, das viel mit Einzelzimmern nicht klarkamen. Auch das sollte man im Vorfeld klären.

In Klinik 1 bin ich Ende 97 gegangen. Meine Einweisungsdiagnose war Panikstörung mit Agoraphobie und ich hatte ein Jahr Tavor genommen und wurde trotzdem aufgenommen. Es war eine verhaltensth. Klinik, die aber auch analytische Gruppen angeboten hat.

Die Ausstattung war gut. Es gab nur Einzelzimmer mit TV und Telefon und die waren recht nett eingerichtet. Das zusätzliche Freizeitangebot waren Wanderungen, Tanzabende in der umliegenden Umgebung und kreative Veranstaltungen. Schwimmbad, Sauna und Tischtennis, sowie eine Cafeteria waren auch vorhanden. Die Cafeteria hatte bis 22:00 Uhr geöffnet und da war immer etwas los.

Am Ankunftstag empfing mich eine Mitpatientin (Patin) die mich durch die Klinik führte und mir alles zeigte. Dann kam die körperliche Untersuchung und am nächsten Tag "Blut und Urin"und später kam noch ein EKG dazu. Meine Bezugstherapeutin habe ich am 2. Tag kennengelernt.

Mein Therapiekonzept nach der Anamese sah dann so aus: Tiefenpsychologische Gruppe, Körperwahrnehmung, Ergotherapie. Ausschleichen des Tavors, was auch ohne Probleme in 6 Wochen klappte.

Das Angstprogramm brauchte ich nicht mitzumachen. Höhenängstler mussten auf der Feuerleiter das Klinikgebäude hoch. Sozialphobiker mussten im Winter in der Innenstadt einer Hauptstadt marktschreierisch irgendein Sommerprodukt anbieten und Klaustrophobiker wurden in der Klinik in einen kleinen dunklen Raum eingeschlossen. Das gliederte sich so ein bisschen ans Dornier-Konzept an und ging so in Richtung Reizüberflutung.

Panikpatienten wurden mittels Hardcore-Sport in "Herzinfarktnähe" getrieben, um zu lernen dass die gegenwärtigen Symptome vom Sport kommen. Daneben gab es das klassische Expositionsprogramm in der Stadt. Die Wege eines jeden Einzelnen trennten sich zwar, aber ein Therapeut war anwesend.

Dann gab es noch Theorie nach Jörg Margraf und mehr weiss ich von dem Angstprogramm nicht. Mehr so geeignet für Patienten die noch nicht sehr viel theor. Erfahrung haben

Die tiefenpsychol. Gruppen waren 3 x wöchentlich für 1,5 Std, also sehr effektiv. Die Einzelterapie waren 1 - 2 x wö. je 30 Min.

Unterm Strich war man bis 16:00 Uhr recht gut ausgelastet und dann begann der Abend. Patienten mit vorwiegend Panik am Abend sahen immer zu, dass sie sich bei anderen Patienten verkriechen konnte. Es gab nur eine Nachtschwester ohne Zusatzausbildung Psychotherapie und einen diensthabenden Arzt/Ärztin.

Ich bemühte bei Panik einmal die Schwester und die rief die Ärztin an und die sagte am Telefon: geben sie ihr eine Atosil und das wars. Ich habe seitdem niemanden abends mehr "belästigt" und mich auch bei den anderen verkrochen. Das dürfte heute wohl nicht mehr so sein - hoffe ich.

Es gab sehr viel Langeweile, allerdings gab es auch interessante Momente. Je nachdem wie jeder mit Langeweile umgehen kann. Wer nicht sehr anschlussfreudig oder unternehmungslustig war, sass oft allein im Zimmer rum. Das Freizeitprogramm war aber ausreichend und man konnte bis 22:30 Uhr das Haus verrlassen.

Was habe ich da gelernt ? Ich habe viel gemacht so im agoraphobischen Bereich und habe in den Gruppen viel über mich erfahren. Ich habe mehrmals Zusammenbrüche bei Erzählungen anderer bekommen und es erhärtete sich der Verdacht einer Traumatisierung als Ursache für die Panik. So hatte ich also erstmals die Möglichkeit einen anderen Therapieweg zu gehen als gehabt.

Sogesehen war der Aufenthalt am Ende doch recht erfolgreich.


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